Portugal und zurück

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... und die Kratzer am Mopped verstärken den enduromässigen Eindruck ja nur.
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Die Schönheit von El Fito hab ich danach (10 Minuten später) aber nicht so recht einfangen können.
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Sturz Nummer 3 der Reise - am selben Tag wie Nr. 2 - fand ich allerdings entschieden unwitzig. Ich hatte bei allen Aktionen nicht mal blaue Flecken bekommen, aber die sauteuere Weltreisehose ist wohl hin. Und ich war vor allem eindeutig selbst schuld: Auf gesplitteter Strasse in einer Kurve zu viel Gas gegeben :-/ - Deswegen auch die bewusste Mißachtung von Regel Nr. 1. Ich hätte nur in die Kamera gebissen vor Wut auf mich.
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Die Wut hielt meine Fotografierlüste auch in starken Grenzen. Ich fuhr jedenfalls durch ein weiteres Motorradtraumland (32 km Paßstrasse ohne Motorradfahrergedränge!) durch die Picos de Europa jetzt endgültig Richtung Heimat.
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In den Ebenen der spanischen Hofebene zeigte sich ein warmer,
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schöner Herbst.
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Auf der französischen Seite der Pyrenäen
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winkte die Heimat allerdings
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mit kalten, feuchten Fingern,
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die mich offenbar zu ergreifen versuchten.
Nix wie zurück!
Also nix wie zurück ins sonnige Spanien
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So schön
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der Nebel
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auch ist.
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Die wahre Schönheit der über den Kamm der Pyrenäen wie Wasser fliessenden Nebelmassen habe ich aber nicht erfassen können - ich glaube, mir fehlt ein Weitwinkel.
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Wenn man ganz links fuhr, hatte man ausreichend Sicht, um schnell zu fahren :)
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Das war es dann. Es war Samstag Abend, mitten im schönsten Teil der Pyrenäen und meine Speichermedien für die Kamera waren voll.
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Also ab ins vergleichsweise hässliche, sonntags geöffnete Einkaufsparadies Andorra. Es war mit 550 km eine unerwartet lange Gewalttour durch kleine kurvige Strässchen mit erstklassigen Motiven...
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Immerhin kam ich so zum zweithöchsten Pass meiner Fahrt.
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Höher wär es schon noch gegangen, aber der Weg wurde noch steiler und gröber - ich hab mich nicht getraut.
Rückfahrt
Danach war Regen angesagt, also fuhr ich in einem Tag quer durch Frankreich, die schöne Landschaft mit keinem einzigen Bild würdigend, dafür 680 km fressend.
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Die französischen Alpen sind zwar sehr schön...
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... auch aus Sicht des paßgeilen Moppedfahrers ...
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... aber unverkennbar mitteleuropäisch geprägt.
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In Grenoble traf ich dann den Weltreisenden Story (sic) aus Colorado (www.whereisstory.net), der ein Mopped fährt, das von Typ, Alter, Laufleistung, bis hin zur Ausstattung (Tesch-Alukoffer!), das Resis zukünftigem Anblick in einem halben Jahr wohl stark ähnelt.
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Beide waren wir beim BMW-Händer gestrandet: Er mit funktionsunfähiger Hinterradbremse wegen Öl aus dem Hinterradantrieb, ich wegen defekter Lichtmaschine und Diodenplatte.
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Zusammen machten wir nach teuer bezahlter Hilfe noch
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eine kleine Tagestour durch die herbstlichen Alpen
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bevor ich nach Hause fuhr.
Portugal - Übersicht
Fazit: 1) > 7000 km sind in knapp drei Wochen viel zu viel, auch wenn ich eigentlich nur zum HU-Treffen und zurück wollte. 2) ich will ne anständige Spiegelreflex mit Weitwinkel 3) gibt es eigentlich ein Verschleissteil an meiner Resi, das noch nicht ausgetauscht wurde?